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Sonne

Die Sonnenaufnahmen im Integrallicht wurden mit einem 60/700-mm-Refraktor, traditionell unter dem Namen "Quelle blau" bekannt, erhalten. Es wurde ein Okular-Sonnenfilter verwendet. Bereits mit einem derart kleinen Instrument sind Details in den Sonnenflecken, Fackeln und die Granulation erkennbar.

Für die Hα-Aufnahmen wurde ein Coronado PST mit einem Objektivdurchmesser von 40 mm und einer Brennweite von 400 mm verwendet. Um das volle Auflösungsvermögen ausnutzen zu können, wurde die Effektivbrennweite dieses Teleskops durch Einsatz einer Barlowlinse erhöht. Auf der Sonnenscheibe zeigen die Hα-Aufnahmen Sonnenflecken, großräumige Strukturen der Granulation, Fackeln und Filamente, während am Sonnenrand Protuberanzen hervortreten. Die Farben sind nicht real, sondern wurden den zugrundeliegenden Original-Grauwertbildern rechnerisch hinzugefügt.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 23.11.2022, ca. 12:30 UT, f = 720 mm, Lumenera LU165M. Die Animationen zeigen Veränderungen in drei Protuberanzengebieten während der Aufnahmezeit von 112.5 Minuten (obere Animation) bzw. 142.5 Minuten (untere Animationen). Der zeitliche Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einzelbildern beträgt 2.5 Minuten. Mit der Bildrate der Animationen von 6.7 fps entspricht dies einem Zeitraffer-Faktor von 1000.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 16.11.2022, ca. 12:30 UT, f = 720 mm, Lumenera LU165M. Die Animationen zeigen Veränderungen in zwei Protuberanzengebieten während der Aufnahmezeit von 65 Minuten, wobei der zeitliche Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einzelbildern 2.5 Minuten beträgt. Mit der Bildrate der Animationen von 10 fps entspricht dies einem Zeitraffer-Faktor von 1500. Einige Protuberanzen erscheinen beinahe statisch, in anderen bewegt sich das Gas so schnell, dass es zu brodeln scheint. Die kleine Protuberanz in der rechten Animation oberhalb der Bildmitte, die mit hoher Geschwindigkeit Plasmapakete ausstößt, ist ungefähr so groß wie die Erde. Direkt rechts daneben steigt eine schmale, stichflammenartige Struktur innerhalb von nur 7.5 Minuten in eine Höhe von etwa 17000 km auf, was einer Geschwindigkeit von 38 km/s entspricht. Die schwächeren Strukturen noch weiter rechts bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 34 km/s schräg auf die Sonnenoberfläche zu.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 13.11.2022, ca. 11:00 UT, f = 720 mm, Lumenera LU165M. Oben: Komposit aus zwei Aufnahmen, die jeweils auf die Sonnenscheibe und auf die Protuberanzen belichtet wurden. Unten: Animation der Veränderungen in den größeren Protuberanzen, die über die Aufnahmezeit von 15 Minuten hinweg auftraten.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 12.11.2022, ca. 11:00 UT, f = 720 mm, Lumenera LU165M. Komposit aus zwei Aufnahmen, die jeweils auf die Sonnenscheibe und auf die Protuberanzen belichtet wurden. Es ist ein großes Aktivitätsgebiet auf der Sonnenscheibe und eine Vielzahl von Protuberanzen erkennbar.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 10.11.2022, ca. 13:00 UT, f = 720 mm, Lumenera LU165M. Komposit aus zwei Aufnahmen, die jeweils auf die Sonnenscheibe und auf die Protuberanzen belichtet wurden. Es ist eine Vielzahl von Protuberanzen und Aktivitätsgebieten erkennbar.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 01.11.2022, ca. 12:00 UT, f = 720 mm, Lumenera LU075M. Es sind mehrere Aktivitätsgebiete mit Flecken, Fackeln und Filamenten und am Sonnenrand einige Protuberanzen erkennbar. Die Komposit-Bilder sind aus der ersten und der vierten Aufnahme zusammengesetzt, die jeweils auf die Sonnenscheibe und die Protuberanzen belichtet wurden. Die ersten fünf Bilder wurden mit dem Schärfungsfilter der Software Giotto und die letzten drei Bilder mit der Software ImPPG mit einer Kombination aus Unscharfmaskierung und Lucy-Richardson-Dekonvolution bearbeitet.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 30.10.2022, ca. 11:00 UT, f = 720 mm, Lumenera LU075M. Die ersten beiden Bilder wurden mit mit der Software ImPPG mit einer Kombination aus Unscharfmaskierung und Lucy-Richardson-Dekonvolution und das letzte Bild mit dem Schärfungsfilter der Software Giotto bearbeitet. Es sind mehrere Sonnenflecken mit assoziierten Fackelgebieten und eine Vielzahl von Filamenten erkennbar. Am Sonnenrand treten drei relativ kleine Protuberanzen hervor.
 

Partielle Sonnenfinsternis am 10.06.2021, Sony CyberShot DSC-HX400V.
 


Merkurdurchgang am 09.05.2016

Am 09.05.2016 fand ein Durchgang des Planeten Merkur vor der Sonnenscheibe statt. Währenddessen waren auch Filamente und Fackelgebiete erkennbar. Hα-Aufnahmen mit Coronado PST und Lumenera LU075M.
 

Die partielle Sonnenfinsternis am 20.03.2015 war in Wetter (Ruhr) nur während kurzer Momente durch die Hochnebel-Decke zu sehen. Aufnahme mit Handy-Kamera um 09:55 UT.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 06.04.2014, ca. 11:00 UT, f = 720 mm, Lumenera LU075M. Von oben nach unten: Sonnenflecken mit assoziierten Fackeln und Filamenten; Protuberanz am nordwestlichen Sonnenrand; Protuberanzen am südöstlichen Sonnenrand.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 08.07.2013, ca. 10:00 UT, f = 720 mm, Lumenera LU075M. Oben: Mit Sonnenflecken assoziierte Aktivitätsgebiete mit Fackeln und Filamenten. Unten: Protuberanz am östlichen Sonnenrand. Zwei helle Gebiete scheinen hier durch eine bogenähnliche Struktur verbunden zu sein.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 29.06.2013, ca. 15:30 UT, f = 720 mm, Lumenera LU075M. Oben: Aktivitätsgebiete mit Fackeln und Filamenten. Unten: Protuberanz am östlichen Sonnenrand.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 27.06.2013, ca. 07:00 UT, f = 950 mm, Lumenera LU075M. Von oben nach unten: Kleine Protuberanzen am südlichen und nördlichen Sonnenrand; Filament und kleine Protuberanz; Aktivitätszentrum bestehend aus Fackeln und Filamenten in der Umgebung eines Sonnenflecks.
 

Venusdurchgang am 08.06.2004
 

Zwei große Sonnenfleckengruppen am 23.11.2003, f = 700 mm. Es handelt sich um das gleiche Aktivitätsgebiet wie dasjenige, das bereits am 02.11.2003 beobachtet wurde.
 

Zwei große Sonnenfleckengruppen am 02.11.2003, f = 700 mm. Als diese Sonnenflecken nahe der Mitte der Sonnenscheibe standen, waren sie mit koronalen Materieauswürfen gekoppelt, die mit dem Weltraum-Sonnenobservatorium SOHO beobachtet werden konnten und die Ursache für starke geomagnetische Stürme darstellten.
 

Merkur-Transit am 07.05.2003. Aufnahme gemeinsam mit meinem Sohn Sebastian.
 

Sonnenflecken am 18.09.2002, f = 700 mm. Es sind auch einige Fackelherde zu sehen, insbesondere in und um einige Flecken.
 

Große Sonnenfleckengruppe am 12.09.2002, f = 700 mm.
 
 

Sonnenfleckengruppe am 02.06.2002, f = 2500 mm, mit (obere Bilder) und ohne (unten) 2fach-Binning.
 

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